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"Training aus verschiedenen Sichten"
Trainingsansätze aus der Sicht eines Hundesportlers im Vergleich zum Verhaltensberater
Wird anerkannt von den: Tierärztekammern  NS + SH 

Referentin: Dr. Esther Schalke
Termin: 17 März 2019
Dauer:  10.00 - 17.30 Uhr
Kosten: 100,00 € / Person, inkl. MwSt.

Alle Preise verstehen sich:
inklusive MwSt., Teilnahmebestätigung und Manuskript als PDF oder Ausdruck (sofern vom Referenten bereit gestellt)

Art der Veranstaltung: Theorie
Interessant für: Hundetrainer -ambitionierte Hundehalter - Tierheimmitarbeiter und im Hundebereich arbeitende

Veranstaltungsort:
Seminarräume - PET-TREFF
in 35781 Weilburg

Anfahrtsbeschreibung
Unterbringungen
Rabatte



Hunde sind bei uns herzlich Willkommen!
Wenn Sie mehr als einen Hund mit bringen, sprechen Sie sich bitte mit mir ab.

Seminarinhalte - Kurzbeschreibung

 


Bei der Ausbildung von Hunden für einen besonderen Einsatzbereich stehen andere Ziele im Vordergrund als bei der Erziehung eines Familienbegleithundes. Dienst-, Rettungs- und Sporthunde sollen mit hoher Motivation und Genauigkeit und einem entsprechenden Tempo ihre Aufgabe erfüllen. Sie zeigen eine hohe Arbeitsbereitschaft und Reaktionsschnelligkeit. Ihre Erregbarkeit, Aktivität und ihr Durchhaltevermögen sind im Leistungsbereich wichtige Grundeigenschaften, die allerdings im alltäglichen Leben problematisches Verhalten begünstigen können.

Familienhunde- und Begleithunde sollten sich hingegen ausgeglichen und ruhig verhalten. Sie benötigen eine hohe Reizschwelle gegenüber alltäglichen Eindrücken wie Begegnungen mit fremden Hunden und Menschen. Sie sollten tolerant gegenüber Körperkontakt sein und ohne Aufregung warten können, wenn sie ihren Menschen im Alltag begleiten.

Eine dritte, oft intermediäre Gruppe, stellen die Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten dar. Sie umfasst Hunde mit Störungen der Verhaltensentwicklung und Erregungskontrolle sowie erlernten Verhaltensproblemen. Zu ihr gehören auch Hunde aus dem Leistungsbereich, die als reine Begleithunde in Privathand leben. In vielen Fällen sind eine unkontrollierte, hohe Erregung und Reaktivität die Ursachen, die Angst- oder Aggressionsverhalten sowie Unkontrollierbarkeit begünstigen.
 
Dr. Esther Schalke hat ihren Tätigkeitsschwerpunkt in diesen verschiedenen Einsatzbereichen: Sie betreut seit vielen Jahren die Ausbildung von Rettungshunden, Diensthunden der Polizei und Sporthunden. Sie führt selber für besondere Einsatzbereiche geprüfte Hunde (Mantrailing, Jagd). Außerdem war sie jahrelang an der Tierärztlichen Hochschule Hannover verhaltenstherapeutisch tätig und leitete Gruppen- und Einzelkurse für Familienbegleithunde. 


Während des Seminars werden die Referenten die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Trainings von Hunden aus unterschiedlichen Einsatzbereichen darstellen:


- Welche Ziele des Zusammenlebens sind für welches Hund-Mensch-Team wichtig? 
- Was sollte dafür im Alltag und im Training vom Welpenalter an beachtet werden? 
- Wie können das alltägliche Zusammenleben, der Einsatz oder, für den Begleithund, der Sport zum Spaß sinnvoll kombiniert werden?
- Welche Übungen sind wichtig, wie unterscheidet sich das Training und welche Leistungsziele sind erforderlich (u. a. Aufbau von Übungen, Signale, Art der Belohnung und Belohnungsrate)? 
- Welche Möglichkeiten gibt es, Verhaltensproblemen vorzubeugen?

Profil des Referenten/der Referentin

Dr. Esther Schalke ist in Hamburg aufgewachsen

Nach dem Abitur absolvierte sie ein freiwilliges soziales Jahr (1989-1990) in Arica/Chile.
Tiermedizin-Studium in Hannover (1990-1996) Auslandssemester in Chillan/Chile (1994)
Approbation 1996 in Hannover
Promotion (2000) am Institut für Tierschutz und Verhalten der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Von 1997-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Tierschutz und Verhalten der Tierärztlichen Hochschule Hannover (Verhaltenstherapie, Lehre und Forschung). Forschungsschwerpunkte: Lernverhalten und Aggressionsverhalten bei Hunden.
Seit 2008 Fachtierärztin für Tierverhalten
Seit 2009 De Facto Diplomate des European College of Veterinary Behaviour Medicine (ECVBM)

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