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39 Plätze frei

Verhaltensprobleme - Problemverhalten psychologisch erklärt

Referent(in):  Susie Last
Termin: 10. November 2019
Dauer: 10.00 - 17.00 Uhr
Kosten: 95,00 € / Person, inkl. MwSt.

Die Fortbildung wird als Nachweis anerkannt von:  SH + NS

Art der Veranstaltung: Theorie 
Interessant für: Hundetrainer -ambitionierte Hundehalter - Tierheimmitarbeiter

Veranstaltungsort:
Seminarräume - PET-TREFF
in 35781 Weilburg

Anfahrtsbeschreibung
Unterbringungen
Rabatte


Hunde sind bei uns herzlich Willkommen!
Wenn Sie mehr als einen Hund mit bringen, sprechen Sie sich bitte mit mir ab.

Verhaltensprobleme - Problemverhalten psychologisch erklärt


Die Welt, in der Hunde heute mit uns Menschen zusammen leben, hat sich innerhalb kürzester Zeit stark verändert. Die Anforderungen an den Hund, sich unauffällig und ohne Aggression zu verhalten, werden von Politik und Gesellschaft gefordert. Dies ist ein hoher Anspruch und entspricht nicht unbedingt dem Leben, wie ein Hund es führen würde.

Der Hund als biologisches Lebewesen mit eigenen Ansprüchen, einer Genetik und individuellen Haltungsbedingungen, zeigt zum Teil Verhalten, welches der Hundehalter sich nicht erklären kann. So kommt es zu plötzlichen Verhaltensänderungen, die nicht auf bestimmte Lebensabschnitte wie z.B. Pubertät zurückzuführen sind. Von einem Tag auf den anderen entwickelt der Hund z.B. eine Leinenaggression oder kann nicht mehr alleine zu Hause bleiben. Er bellt oder zerstört die Wohnungseinrichtung, wird aggressiv oder unsauber und manchmal erinnert das Verhalten des Hundes an Hyperaktivität.

Der Besitzer tut alles dafür, daß es ihm und dem Hund besser geht, doch jedes Beschäftigungs- und Trainingsprogramm läuft ins Leere.

In diesem Seminar,  beschäftigen wir uns mit den biologischen und psychologischen Grundlagen von problematischem Verhalten von Hunden. Wir schauen uns die neurologischen Abläufe im Gehirn und Nervensystem an, um zu verstehen, daß das sichtbare Verhalten des Hundes das Ergebnis von körperlichen Einflüssen ist. Wir schauen uns an, in welcher Phase des Lebens die Grundsteine für späteres Fehlverhalten gelegt werden und wie man damit später sinnvoll umgeht.


Wir erarbeiten gemeinsam! die Bereiche „erkennen – verstehen – ändern“, so daß jeder Teilnehmer eine Menge an Tools an die Hand bekommt, um individuell auf den jeweiligen Hund eingehen zu können, nachdem das Verständnis für den Hund erarbeitet wurde.

An wen wendet sich das Seminar?
An alle naturwissenschaftlich und ganzheitlich interessierten Trainer und mit Hunden arbeitenden.
Zu erwarten sind eine  Vielzahl von interessanten Erkenntnissen aus der aktuellen Wissenschaft erhalten. Das Seminar ist strukturiert aufgebaut, jeder
Teilnehmer erhält ein Handout mit den wichtigsten Informationen.

Susanne Last:

Geboren 1966 in Lübeck  - eine waschechte Norddeutsche also - zeigt sie schon von frühester Kindheit an großes Interesse an der Natur, den Tieren und ihrem Verhalten. Neben unzählig von der Straße und im Wald eingesammelten hilflosen oder entlaufenen/entflogenen Tieren leben auch in ihrem Elternhaus stets tierische Bewohner. Während ihre Freundinnen in den 1980-er Jahren Hanni und Nanni lesen, studiert sie Tinbergen, Dröscher und Lorenz - herausragende Verhaltensforscher dieser Zeit.
Grzimek und Sterns Stunde gehören zum festen Fernsehprogramm. Nach dem Abitur in Bio und Erdkunde kann sie sich den Wunsch, Biologie und Ethologie zu studieren, zunächst nicht erfüllen, sondern lernt „etwas Anständiges“ - einen kaufmännischen Beruf. Das Interesse am Tier bleibt ungebrochen und nach der Geburt der beiden Söhne absolviert sie eine mehrjährige Ausbildung zur Tierheilpraktikerin. Seit mehr als 10 arbeitet sie nun im Westen von Hamburg als selbständige Tierheilpraktikerin mit Schwerpunkt auf stressbedingten Erkrankungen und Angstproblematiken bei Pferden, Katzen und Hunden im Bereich der Verhaltenstherapie.
Sie ist von den Tierärztekammern Niedersachsen und Schleswig- Holstein zertifiziert. Seit Anfang 2018 studiert Susanne Last Psychologie in Hamburg, um diesen Bereich wissenschaftlich basiert auf die Tiere zu übertragen. Zudem fertigt sie eigene Studien über die freilebenden Hunde im asiatischen Raum an, um die Domestikation und Entstehung unserer Haushunde und ihr Verhalten besser zu verstehen.