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Noch 20 Plätze frei

Der Jagdhund im Hundeschulalltag
Die Fortbildung wird als Nachweis, mit 8 Stunden von den 
Tierärztekammern Schleswig Holstein und Niedersachsen anerkannt


Referent(in):  Anke Lehne
Termin: 26. Juli 2020
Dauer:  09.00 - 18.00 Uhr
Kosten: 120,00 €  inkl. Teilnahmebestätigung,  Nachbereitung der Unterlagen per PDF (sofern vom Referenten vorgesehen) und inkl.  MwSt.

Art der Veranstaltung: Theorieseminar
Interessant für: Hundetrainer -ambitionierte Hundehalter -Jäger

Veranstaltungsort:
Seminarräume - PET-TREFF
in 35781 Weilburg

Anfahrtsbeschreibung
Unterbringungen
Rabatte


Hunde sind bei uns herzlich Willkommen!
Wenn Sie mehr als einen Hund mit bringen, sprechen Sie sich bitte mit mir ab.

 

Seminar-Kurzbeschreibung

Der Jäger mit seinem Hund als Kunde in meiner Hundeschule – einer wie alle anderen auch?

Einerseits ja, denn die meisten Jagdgebrauchshunde leben heutzutage mit engem Familienanschluss im Haus und sollten entsprechend wie „normale“ Hunde im Alltag problemlos mitlaufen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum Jäger nun zunehmend mit ihren Welpen in den Hundeschulen erscheinen.

Andererseits nein, denn diese Hunde sollen oder müssen später einen Job erledigen und vorher spezielle Prüfungen absolvieren. Manche Wünsche an einen Familienhund stehen diesen Aufgaben unter Umständen klar entgegen, gleiches gilt für manche Trainingsansätze.

Beispielsweise die Gruppe der Bracken / Laufhunde: Man sagt: „Eine gute Bracke jagt oder bleibt am Strick!“ soll heißen, es wird erwartet, dass der Hund abgeleint sofort in den Jagdmodus geht, sich also traut lang und weit von seinem Menschen weg zu gehen, um Wild zu finden und lang zu jagen. Intensive Übungen zur Orientierung am Hundeführer und Rückruf auch bei Ablenkung wären hier kontraproduktiv. Entspannte Freilauf-Spaziergänge in einer Gruppe mit anderen Hundehaltern sind also zumindest in jungen Jahren eher nicht möglich. Bei anderen Gruppen wie z.B. den Vorstehhunden wäre es hingegen fatal, sie so „frei“ sein zu lassen.

Es werden also kurz die typischen Rassegruppen vorgestellt, was ihre jagdliche Aufgabe ist, welche Leistungen von den Hunden wann gefragt sind.

Optimaler Weise fördert der Besitzer seinen jungen Jagdgebrauchshund parallel in seinen jagdlichen Anlagen und übt die künftigen jagdlichen Aufgaben. Leider sind besonders Menschen, die erst vor kurzem ihren Jagdschein gemacht haben und manche Erstlingsführer allgemein oder einer Rasse im Speziellen oft nicht richtig informiert. Hier kann der geschulte Trainer nun schon die ersten Tipps geben und auf spezialisierte Trainer/Gruppen verweisen. Dazu muss er aber wissen, wen und was es gibt, wen er wohin schicken kann. Auch das ein Thema dieses Seminars.

Perfekt, wenn der Kunde die jagdliche Ausbildung schon hervorragend ohne mich in Angriff nimmt. Doch was tut er da in welchem Umfang? Wie viel Trainingspensum hat mein Kundenhund dann vermutlich insgesamt? Wieviel von meinem Angebot kann da noch sinnvoll oben drauf gepackt werden bzw. wann sollte ich den Kunden ziehen lassen?

Dieses Seminar soll die wichtigsten Informationen zum Thema vermitteln, damit nicht an falschen Schwerpunkten trainiert wird, wichtige Zeit nutzlos verstreicht, der Hund gar in seiner jagdlichen Brauchbarkeit eingeschränkt oder behindert wird. Auch der Jäger als Kunde soll mit seinem Hund zufriedenstellend durch betreut sein!


 


Profil des Referenten/der Referentin

Diplom Biologin mit Schwerpunkt Verhaltensbiologie/Soziobiologie

aktive Jägerin mit Bracken und Nachsuchenführerin

regelmäßige Fortbildungen seit 1992 – u.a. bei: 
Urs Ochsenbein, Ekard Lind, Dr. Martin Pietralla, Christiane Quandt, Rainer Schröder, Helga Fleig, Claudia & Johannes Kemena, Willfried Leifheit, Heinz Böskens, Siegfried Holz, Tobias Riede, Achim Leidhold, Frank G. Wörner, Roger Mugford, Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Heinz Gail, Günter Bloch, Barbara Schöning, Jan Nijboer, Michael Grewe, Thomas Baumann, Anton Fichtlmeier, Armin Biedermann, Andrea Pfund, Dr. Klaus Bissinger, Dr. Olaf Waltering, Prof. Dr. Martin Fromm, Prof. Dr. P. Schlottke, Dr.Susanne Lin-Klitzing, Prof. Dr. H.-G. Klinzing, Dr. Thomas Helle, Andrea Pfund, Hans-Joachim Borngräber, Martin Jeske, Miriam Cordt, Dr. Ute Blaschke Berthold.

Themen:
Ethologie des Hundes und der Wildcaniden
Genetik und Zucht
Wirkung von Zuchtauslese auf Verhalten
Umgang mit sogenannten Problemhunden
Spiel in der Ausbildung
Clickertraining
Hund im Recht
Mantrailing
medizinische Aspekte von Verhaltensstörungen
Ausbildung und Führung von Jagdgebrauchshunden
Ausbildung und Führung von Schweißhunden
Erste Hilfe am Hund
Ernährung des Hundes
Seminare zu Pädagogik und Psychologie an der Universität Stuttgart zum Thema Lehren, Lernen,  Erwachsenenbildung
regelmäßige Arbeitskontakte zu führenden Clickertrainern
über 15 Jahren aktiv im Hundesport (DVG und swhv)
mehrfache Kreis-, Landes- und Deutsche Meisterin im THS
mehrere Jahre Ausbildungswart THS
BH, VPG 1 + 2, FH 1
Bedingungen für dhv-Leistungsnadel in Gold mit Kranz und großes VDH-Hundeführer-Sportabzeichen erfüllt
aktive Jägerin in eigenem Revier
geprüftes Nachsuchengespann mit BGS Franz'l und BrBr Aura
diverse Jagdhundeprüfungen: BP, AP, VJP, SP, VSwP, VGP, GP, VPS
seit 2000 ehrenamtliche Beratung bei Hundeproblemen
seit 2006 Hundeschule “Canine Companion” (vormals “Cave Canes”) in Gaildorf

Wenn Sie innerhalb von 2 Tagen keine konkrete Antwort in Form einer Rechnung und Anmeldebestätigung bekommen haben, dann ist ganz sicher etwas schief gelaufen. Bitte melden Sie sich dann bei uns per Telefon: 06471 / 626 93 10. Herzlichen Dank!