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Kommunikation mit schwierigen Kunden und schwierigen Themen
(Abgabe, Einschläfern, Widerstand und Ablehnung, Kompetenz wird in Frage gestellt)


Referent(in): Dipl. Psych. Robert Mehl

Termin: 20. September 2019 (Freitag)
Dauer: 10.00 - 18.00 Uhr
Kosten: 150,00 € / Person, inkl. MwSt.

Max. 12 Teilnehmer

Art der Veranstaltung: Theorie  und sehr Praxis
Interessant für: Hundetrainer -ambitionierte Hundehalter - Tierheimmitarbeiter

Veranstaltungsort:
Seminarräume - PET-TREFF
in 35781 Weilburg

Anfahrtsbeschreibung
Unterbringungen
Rabatte


Die Fortbildung wird als Nachweis anerkannt von: TÄK NS + SH

Hunde sind bei uns herzlich Willkommen!
Wenn Sie mehr als einen Hund mit bringen, sprechen Sie sich bitte mit mir ab.

Seminarinhalte-Kurzbeschreibung

 

Umgang mit schwierigen Beratungssituationen im Hundetraining
Gelegentlich stoßen HundetrainerInnen mit Kunden im Gespräch an ihre Grenzen. Das ist normal und passiert gelegentlich jedem, der mit anderen Menschen kommuniziert. Es muss aber nicht so bleiben. 

Bei einigen Kunden hat man vielleicht das Gefühl, auf dem Prüfstand zu stehen oder findet die eigene Kompetenz infrage gestellt. Andere Kunden arbeiten scheinbar einfach nicht mit oder wehren sich innerlich gegen empfohlene Erziehungsmaßnahmen. Manche Kunden haben „nur eben schnell eine Frage“ oder stehen sich selbst bei der Lösung ihrer Probleme im Weg. 

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer Gesprächs- und Beratungstechniken kennen, mit denen sie auch schwierige Gesprächssituationen bewältigen können. Anhand von Beispielen und persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer werden die Techniken demonstriert. Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf dem Aufbau einer tragfähigen Arbeitsbeziehung zum Kunden, und zum anderen auf dem Umgang mit schwierigen Situationen und als schwierig empfundenen Hundehaltern. 
Wer viel mit anderen Menschen kommuniziert, muss natürlich auch sein wichtigstes Instrument gut pflegen: sich selbst. Die Teilnehmer lernen daher auch Techniken zur Stärkung des Selbstwertgefühls kennen und beschäftigen sich mit Psychohygiene und „Arbeitsschutz“. 
Wie komme ich nach einem schwierigen Gespräch wieder runter? Wie schalte ich nach der Arbeit ab? Wie setze ich Grenzen und wann wird es Zeit, „nein“ zu sagen? Was ist Coaching und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?
Mithilfe von Übungen – allein, in Kleingruppen und in der großen Gruppe – finden die Teilnehmer ihre individuellen Antworten und Lösungen.
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Themen, die in Beratungen in verschiedenen Varianten häufig auftauchen, sind beispielsweise:
Was will der Kunde eigentlich von mir? 
Wie kommen wir im Beratungsgespräch gemeinsam dort an, wo der Kunde ursprünglich hin wollte? 
Wie berate ich, wenn mehrere Kunden gleichzeitig mit einem Hund und unterschiedlichen Zielen kommen? 
Wie vermittle ich Inhalte, von denen ich befürchte, dass der Kunde sie nicht hören will?
Wie kommt es zu Missverständnissen und wie kann ich Klarheit schaffen? 
Wie führe ich ein Gespräch – wann führe ich in einem Gespräch und (wann) folge ich? 
Wie kann ich mich durchsetzen und wann nehme ich mich zurück?
Was höre ich alles und worauf antworte ich? 
Wie beginne ich ein Gespräch und wie beende ich es pünktlich? 

Profil des Referenten/der Referentin

Robert Mehl ist Diplom-Psychologe und Kriminologe (M.A.). Er ist Dozent und Teamleiter des Bereichs Hundepsychotherapie bei dogument und Dozent bei D.O.G. People. Seit 2016 ist er zudem freiberuflich als Referent sowie Coach und Systemischer Berater tätig.

Er studierte in Magdeburg, Tucson (Arizona, USA) und Hamburg und war anschließend Mitarbeiter an der Universität Magdeburg im Fachbereich Klinische Psychologie mit dem Forschungsschwerpunkt „Neurobiologische Grundlagen von Aggression", Autor von neurowissenschaftlichen Fachartikeln und leitete Seminare zum Thema Diagnostik und Forschungsmethoden (EEG).

Mit therapeutischen Zusatzausbildungen als „Systemischer Berater und Familientherapeut“ (DGSF) und für den „Professionellen Einsatz von Hunden in der Therapie“ (dogument) arbeitete er als Psychologe und Systemischer Therapeut mit seiner von „dogument“ zertifizierten Therapiehündin in einer Jugendanstalt mit jungen Straftätern.

Als Leiter des Kriminologischen Dienstes des Landes Sachsen-Anhalt arbeitete er u.a. an der Entwicklung von VBA-Lösungen zur computergestützten, standardisierten Diagnostik und leitete kriminologische Forschungsprojekte.

Anschließend arbeitete er in einer Praxis für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie mit den Schwerpunkten Diagnostik, Familienberatung und Systemische Therapie.

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